Ferienhof Kobel



Ein Bauernhof direkt am See

Hier auf dem Hof bin ich geboren und habe ihn von meinen Eltern übernommen.
Blick zum Hof über blühende Wiesen

Unser Hof in Rückholz liegt am Luimoosweiher. Es genügt, die kleine Straße vor dem Haus zu überqueren – sie endet übrigens hier und geht in einen Weg über – und schon liegt einem der Weiher zu Füßen. Er gehört zu den vielen Ostallgäuer Seen und Gewässern. Das 150 Jahre alte Bauernhaus, in dem wir leben und arbeiten, steht abgelegen und einzeln, inmitten von leichten Hügeln mit Wiesen und kleineren Wäldern. Mit diesem Hof hatten sich meine Eltern einen Traum erfüllt, nachdem sie lange ein solches Zuhause gesucht hatten.

Heute lebe ich, Gottfried Kobel, hier zusammen mit meiner Tochter. Wir betreiben Mutterkuhhaltung und bieten Familien- und Gruppenurlaub auf dem Bio-Hof und auf drei ruhigen Zeltlagerplätzen an, außerdem einen Seminarraum und Gesundheitsberatung. Als ökologisch geführter Betrieb achten wir auf artgerechte Tierhaltung und die umweltfreundliche Bewirtschaftung des Hofes.

Als Jüngster den Hof übernommen

Schon im Alter von 18 Jahren habe ich den Hof gepachtet. Auch wenn ich der Jüngste von drei Geschwistern bin, so stand doch immer fest, dass ich unsere Landwirtschaft einst übernehmen würde. Denn ich bin der Einzige, der hier geboren wurde. Mein Vater war der Künstler Otto Kobel (1919 bis 2002). Er und meine Mutter Franziska Magdalena hatten den Hof 1965 gekauft, in dem Jahr, in dem auch ich zur Welt gekommen bin.

Anfangs habe ich den Hof wie meine Eltern als Milchviehbetrieb geführt. Später hielten wir meist ein, zwei Mutterkühe für uns und haben dann allmählich aufgestockt.

1995, im Jahr unserer Umstellung auf die ökologische Landwirtschaft, hatten wir schon sieben Mutterkühe. Inzwischen sind es um die zehn, so dass zusammen mit den Kälbern und dem Stier zirka 20 Rinder am Hof leben. Den Sommer verbringen sie auf den Wiesen im Freien, den Winter im Laufstall. Hier können sie auf Tiefstreu bequem ruhen und in Abkalbeboxen ungestört kalben.

Zu den Tieren am Hof gehören außerdem Hasen, Katzen, Hühner, Zwergziegen, ein Esel und unser Hund Pollux.

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Arbeiten im Einklang mit der Natur

Mit dem Öko-Landbau haben wir unseren Weg gefunden, nachhaltig zu wirtschaften.
Mädchen mit Huhn

Von unseren 17 Hektar Grünfläche können wir die Rinder stets mit ausreichend Futter versorgen. Das klappt auch bei der Einstreu, denn wir gewinnen relativ viel auf den Streuwiesen im angrenzenden Biotop. Als Öko-Betrieb achten wir auf möglichst geschlossene Kreisläufe, und als Menschen, denen die Natur am Herzen liegt, achten wir auf nachhaltiges Wirtschaften. Was für uns im Vordergrund steht, ist die ganzheitliche Betrachtungsweise. Geben und Nehmen sollten sich die Waage halten, auch im Umgang mit der Natur.

Wir sind dankbar für das, was uns der Boden gibt – und beobachten doch immer wieder, dass diese Einstellung in unserer Gesellschaft zu sehr in Vergessenheit gerät. Für uns wäre eine andere Wirtschaftsform als die im behutsamen Umgang mit der Natur nie infrage gekommen. So war auch die Umstellung zum Öko-Landbau im Jahr 1995 kein großer Schritt mehr, denn schon seit Längerem betrieben wir extensive Landwirtschaft und nahmen mit unseren Flächen am Bergbauernprogramm teil.

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Garantiert ökologisch erzeugte Produkte

Wie jeder ökologisch wirtschaftende Betrieb wird auch unser Bioland-Hof mindestens einmal jährlich auf die Einhaltung der EG-Öko-Verordnung und zusätzlich der Bioland-Verbandsrichtlinien überprüft. Diese Kontrollen führt eine unabhängige, staatlich zugelassene Kontrollstelle durch, bei der unser Betrieb unter der Kontrollnummer D-BY-006-41170-AD geführt wird.

Weitere Informationen:

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Leidenschaft für Holz und Kunst

Wer seinen Urlaub auf unserem Hof verbringt, kann auf vielfältige Weise neue Kraft tanken.
Kinder springen auf Trampolin

Unseren Stall haben wir übrigens vollständig mit eigenem Holz gebaut. Aus den zweieinhalb Hektar Wald, die zum Hof gehören, schlage ich auch das Holz zur Befeuerung der Hackschnitzelheizung und der Kachelöfen. Überhaupt arbeite ich gern mit Holz und habe außer der landwirtschaftlichen Ausbildung noch eine Lehre als Schreiner absolviert. Früher konnte ich dadurch meinem Vater zur Hand gehen, und auch heute mache ich viel zwischen Handwerk und Kunst. Parallel zum Hof arbeite ich als selbstständiger Künstler und Restaurator.

Sogar unsere Feriengäste schlafen zwischen und in Holz aus unserem Wald. Die Inneneinrichtung der Ferienwohnungen und Gästezimmer habe ich selbst entworfen und gebaut. Zwar ist da immer etwas zu tun und noch ist nicht alles vollendet, aber diese Arbeiten machen mir Spaß. Und die Gäste sehen und schätzen den Unterschied.

 

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