Bioland-Hof Zodel



Auf unserem Hof ist immer was zu tun

Wir arbeiten seit 1998 nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus.
Familie vor Wohnhaus

Wenn die Sonne lacht, ist die ganze Familie im Einsatz: Meine Frau Daniela und ich, Stefan Zodel, sind draußen auf den Weiden – Heu machen, Mist ausbringen, Weidepflöcke umsetzen – und Oma und Opa behüten unsere Kleinen, Mona und Pius. Oft helfen meine Eltern auch bei der Arbeit mit. 2006 habe ich den Hof von ihnen übernommen, nachdem ich ihn sechs Jahre gepachtet hatte.

Seit die Kinder da sind, hat Daniela ihren Beruf als Bankkauffrau hinten angestellt, und ich habe meine Nebentätigkeit in der Landschaftspflege vorerst auf Eis gelegt. So können wir ganz für Familie und Hof da sein.

Daniela versorgt unter anderem unseren Gemüsegarten.
Frau versorgt Gemüsepflanzen

Hier in Ottisried, einem Dorf in der Oberallgäuer Gemeinde Haldenwang, betreiben wir ökologische Landwirtschaft und halten im Schnitt 35 Milchkühe sowie einige Jungtiere für die Nachzucht. Wir achten auf artgerechte Tierhaltung und die umweltfreundliche Bewirtschaftung des Hofes.

Seit 1998 arbeiten wir nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus. Die Umstellung fiel uns nicht schwer, da wir vorher schon extensiv, also sehr weitflächig und nicht so leistungsorientiert, gewirtschaftet haben. Zum einen streben wir möglichst geschlossene Kreisläufe am Hof an, zum anderen hatten wir so viel von den negativen Auswirkungen der intensiven Düngung gehört, dass wir andere Wege gehen wollten. Außerdem hat uns ein Nachbar für die Bio-Idee begeistert.

Hier kommt die Milch für den guten Käse her

Sowohl im Stall als auf der Weide haben unsere Tiere viel Platz und Bewegungsfreiheit.
Betriebsleiter vor Rinderherde

Im Jahr 2003 haben wir unser Wohnhaus gebaut, später haben wir darauf und auf dem Stadel eine Fotovoltaik-Anlage installiert, so dass wir Strom ins Netz einspeisen können. Auch 2007 haben wir eine große Investition getätigt und den Stall neu errichtet.

In diesem Laufstall haben die Kühe viel Bewegungsfreiheit, auf der Tiefstreu können sie zudem bequem liegen. Solange kein Schnee liegt, verbringen sie die Tage und Nächte im Freien. So fressen sie im Sommer vor allem das frische Gras, und wir geben noch etwas Bio-Kraftfutter dazu. Im Winter füttern wir Heu, Kraftfutter und Cobs (getrocknetes und gepresstes Gras). Was es bei uns nicht gibt, ist Silage: Zwar gilt sie als hochwertiges Futter, doch entstehen bei der Gärung, durch die das Grünfutter konserviert wird, Bakterien, die später bei der Käseproduktion stören würden.

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Möglichst viel selbst erzeugen

Auch eine Obstwiese gehört zu unserem Hof.
Mann mit Kleinkind an Apfelbaum

Insgesamt gehören 31 Hektar Grünland zum Hof, die übrigens von vielen Hecken gesäumt und gegliedert werden. Es sind wahre Biotope, in denen sich so manche, auch seltene, Tier- und Pflanzenart angesiedelt hat. Von unseren Flächen können wir das Futter für die Tiere nahezu selbst erzeugen und müssen nur wenig zukaufen. Ähnlich machen wir es mit dem Obst und Gemüse für unsere Mahlzeiten: Auf unserer Obstwiese und im Bauerngarten gedeiht soviel, dass wir von Frühjahr bis Herbst mit allerhand Früchten, Beeren, Salaten, Kohlsorten, Kräutern und mehr versorgt sind. Aus unseren zwei Hektar Wald gewinnen wir Holz zum Heizen.

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Garantiert ökologisch erzeugte Produkte

Wie jeder ökologisch wirtschaftende Betrieb wird auch unser Bioland-Hof mindestens einmal jährlich auf die Einhaltung der EG-Öko-Verordnung und zusätzlich der Bioland-Verbandsrichtlinien überprüft. Diese Kontrollen führt eine unabhängige, staatlich zugelassene Kontrollstelle durch, bei der unser Betrieb unter der Kontrollnummer D-BY-006-41193-AD geführt wird.

Weitere Informationen:

In der Freizeit aktiv

Wir sind im Dorfleben engagiert.
Ehepaar in Trachtenkleidung

Zwar bleibt nicht viel Zeit für Hobbys, aber missen möchten wir sie auch nicht: Daniela spielt seit Jahren in einer Musikkapelle Trompete und ich bin 2. Jugendwart und 2. Vorplattler im Trachtenverein, Kassier im Bauernverband und Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Haldenwang.

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