Klostergut Wiebrechtshausen



Klostergut im südniedersächsischen Hügelland

Das Klostergut Wiebrechtshausen liegt im südniedersächsischen Hügelland zwischen Göttingen und Hannover.
Ansicht des Gutes von Osten
Umgeben von der alten Klostermauer liegt das Gut inmitten von 368 Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche.
Luftaufnahme des Gutes
Das Gut besteht aus mehr als zwanzig historischen Gebäuden; die ältesten stammen aus dem frühen 12. Jahrhundert.
Pächterhaus, Getreide- und Kartoffellager im Sommer

Das Klostergut Wiebrechtshausen liegt in einem Seitental des Leinetals in der Nähe der historischen Fachwerkstadt Einbeck im südlichen Niedersachsen. Der Betrieb verfügt über gute Böden in Tallagen, aber teils schwierige Bodenverhältnisse auf den Berglagen und Flächen in Wasserschutzgebieten. Die Landschaft ist reich gegliedert und die Flächen sind voll arrondiert (d.h. sie liegen alle zusammenhängend um die Hofstelle herum). Die Niederschläge liegen bei 700 Millimeter und die Durchschnittstemperatur bei 7,5 °C pro Jahr; es handelt sich insgesamt um einen ertragreichen Standort.

Weitere Informationen:

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Versuchsbetrieb und Naturland Hof

Seit 2005 können wir unsere Produkte (im Bild: Roggen) als ökologisch zertifizierte Ware verkaufen.
Roggenfeld

Seit Sommer 2002 ist das Klostergut Wiebrechtshausen ein Versuchsbetrieb der KWS Saat AG und wird seitdem nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus bewirtschaftet. Das Klostergut ist Mitglied im Anbauverband Naturland e.V. Unter Öko-Bedingungen werden dort Feldversuche zur Sortenprüfung und im Bereich der Sortenentwicklung und Saatgutbehandlung durchgeführt. Daneben bietet der Betrieb die Möglichkeit, die Eignung von Sorten für den Öko-Landbau zu demonstrieren sowie großflächig Saatgut nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus zu erzeugen. Zudem wird der Anbau von Energiepflanzen unter Öko-Bedingungen getestet und weiterentwickelt. Seit 2005 können wir zertifizierte Öko-Ware verkaufen.

Wir testen in Wiebrechtshausen unter anderem verschiedene Maissorten unter ökologischen Anbaubedingungen.
Besuchergruppe am Maisfeld
Die Bearbeitung der Hanglagen erfolgt zur Verringerung der Bodenerosion quer zum Hang und erfordert großes Können.
Pfluegen-am-Hang
Auf unseren Feldern wachsen diverse Getreidearten und –sorten; "Begleitflora" wird in einem gewissen Rahmen geduldet.
Getreide

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Kontrolliert und zertifiziert: Unsere Produkte sind garantiert „öko“

Mindestens einmal jährlich wird der gesamte Betrieb auf Einhaltung der EG-Öko-Verordnung sowie der Naturland Richtlinien kontrolliert.
Entladen-von-Kartoffeln

Wie jeder ökologisch wirtschaftende Hof wird auch unser Betrieb einmal jährlich auf die Einhaltung der EG-Öko-Verordnung und zusätzlich der Naturland Verbandsrichtlinien überprüft. Diese Kontrollen führt die unabhängige, staatlich zugelassene Kontrollstelle Lacon durch, bei der unser Betrieb unter der Kontrollnummer D-Ni-LG-003-01752-A geführt wird.
Zusätzlich sind wir nach dem Qualitätssicherungsstandard EurepGAP + QS zertifiziert, welcher insbesondere die Punkte Lebensmittelsicherheit, Umwelt- und Arbeitnehmerschutz berücksichtigt.

Weitere Informationen:

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Landschaftsschutz ist uns ein wichtiges Anliegen

Heckenpflanzung: Es ist uns wichtig, dass die nachfolgende Generation Naturschutz als konkrete Aufgabe versteht.
Pflanzaktion Nachpflanzen
Von der Aussichtsplattform am Naturlehrpfad kann man einen weiten Blick über die Flächen des Klostergutes genießen.
Aussichtspunkt
Wiesenkräuter leuchten in bunten „Blühstreifen“ zwischen den Feldern und locken Insekten an.
Wildblumenstreifen

Schon 2002 wurde ein Naturschutzgesamtplan vom Ökoring Niedersachsen für den Betrieb erstellt. Ziel war eine Vernetzung zwischen Biotopen, Hecken, Blühstreifen und Ackerrainen als ökologisches Gesamtsystem. Heute verfügt der Betrieb über immerhin 3 ha Blühstreifen und 3 ha Hecken. Außerdem wurde ein Naturlehrpfad angelegt, der am Betrieb beginnt und durch das Gelände führt: mit Aussichtsplattform, einer begehbaren Hecke und einem Weidenpavillon.

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