Naturland Hof Eidam



Familienbetrieb im Marburger Becken

Unser Betrieb liegt südlich von Marburg im Weimarer Ortsteil Roth.
Hofstelle
Bei uns betreiben drei Generationen zusammen Öko-Landbau.
Familie neben Hofschild

Unser Betrieb liegt im Weimarer Ortsteil Roth südlich von Marburg in der Lahnaue - einer Gegend, die geprägt ist durch Kiesabbau, Baggerseen und Überschwemmungsgebiete. Unsere Hofstelle ist mitten im Dorf gelegen. Auf unserem Hof leben, lieben und streiten drei Generationen unter einem Dach.

Wir haben unseren Betrieb im Jahr 2001 auf ökologischen Landbau umgestellt, weil wir der Überzeugung sind, dass ein "organischer" Ansatz der Landbewirtschaftung der richtige ist. Auch schon während der konventionellen Bewirtschaftung haben wir "integriert" gearbeitet, das heißt mit möglichst geringem Einsatz von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln und wenig Mineraldüngung. Diesen Ansatz konsequent zu Ende gedacht heißt: zum einen keine Chemie mehr einsetzen, zum anderen in geschlossenen Betriebskreisläufen wirtschaften – also ökologischen Landbau betreiben.

Seit der Umstellung sind wir Mitglied im Naturland Verband. Wir schätzen den pragmatischen Ansatz von Naturland, die Betreuung durch die Beratung und das Angebot bei der Vermarktung.

Getreide, Kartoffeln und Mutterkühe

Unseren Winterweizen vermarkten wir größtenteils über die Naturland Marktgesellschaft.
Familienmitglied auf Weizenfeld
Unseren Winterroggen verarbeiten wir u.a. zu unserem leckeren Sauerteigbrot.
Familienmitglied auf Roggenfeld

Wir bewirtschaften eine Fläche von 103 Hektar, davon 67 Hektar Ackerland und 36 Hektar Grünland. Neben Getreide produzieren wir Kartoffeln und in geringem Umfang Gemüse, das wir in unserem Hofladen anbieten. Außerdem bauen wir Ackerbohnen als Futter für unsere Tiere an. Wir halten zurzeit zehn Mastschweine und einige Legehennen sowie eine Fleischrinderherde von 23 Mutterkühen mit entsprechender Nachzucht.

Mutterkuhhaltung bedeutet, dass die Kühe nicht gemolken werden, sondern zur Kälberaufzucht ihr eigenes Kalb bis zum Absetzen säugen. Mutterkühe gehören einer Fleischrinderrasse an oder sind Kreuzungen aus verschiedenen Rassen. Unsere Tiere sind Kreuzungen u.a. mit der französischen Fleischrinderrasse Limousin. Die Tiere sind sehr robust und genügsam. Deshalb eignet sich diese Rasse gut zur Nutzung von extensivem Grünland. Wir halten unsere Tiere den größten Teil des Jahres auf der Weide.

Unsere Kühe und ihr Nachwuchs verbringen den größten Teil des Jahres auf der Weide.
Mutterkühe
Auf einem Teil unserer Flächen erzeugen wir Heu für die Winterfütterung.
Heuernte

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Kontrolliert und zertifiziert: Unsere Produkte sind garantiert öko

Unsere Flächen (hier das Ackerbohnen-Feld) werden jedes Jahr kontrolliert.
Familienmitglied auf Bohnenfeld

Wie jeder ökologisch wirtschaftende Hof wird auch unser Betrieb einmal jährlich auf die Einhaltung der EG-Öko-Verordnung und zusätzlich der Naturland Verbandsrichtlinien überprüft. Diese Kontrollen führt eine unabhängige, staatlich zugelassene Kontrollstelle durch, bei der unser Betrieb unter der Kontrollnummer D-HE-005-02787–A geführt wird.

Weitere Informationen:

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Engagement (nicht nur) für die Natur

Unser Betrieb hat einen geringen Viehbesatz, die Bewirtschaftung ist dadurch extensiv und umweltschonend.
Familienmitglied bei Mutterkühen

Rund 20 Hektar unserer Flächen bewirtschaften wir im Rahmen des "HELP" (Hessisches Landschaftspflegeprogramm) nach den Richtlinien des Vertragsnaturschutzes. Insbesondere in den Retentionsräumen der Lahn achten wir auf eine sehr umweltschonende Bewirtschaftung, gerade auch mit den Tieren.

Retentionsräume sind die an Flüssen und Bächen seitlich gelegenen Flächen, auf denen sich bei Hochwasser das Wasser ausbreiten und ansammeln kann. Neben der positiven Wirkung auf die Hochwasserabläufe sind Retentionsräume Grundlage für den Erhalt und die Verbesserung der ökologischen Vielfalt im und am Gewässer und seinen Auen. Sie tragen damit auch zum Bodenschutz bei und liefern einen Beitrag zur Grundwasseranreicherung.

Unser Engagement beschränkt sich aber nicht allein auf unsere Betriebsflächen: Kurt ist Ortslandwirt und Ortsvorsitzender des Bauernverbandes sowie 2. Vorsitzender der Jagdgenossenschaft und im Vorstand der Feuerwehr aktiv.

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